Donnerstag, 13. September 2007

Auf der Suche nach guten "touristischen" Blogs (...)

MERKWUERDIG.wien wird unter blog.austria.info gelobt:

"Ich bin ja laufend auf der Suche nach guten "touristischen" Blogs aus Österreich, in denen Geheimtipps aus den verschiedenten Winkerln unserer Landes vorgestellt werden. Hier ist eine meiner Lieblings-Quellen dafür und da hab ich doch soeben ein merkwürdiges weblog entdeckt. Im wahrsten Sinne des Wortes. Skurrilitäten & Besonderheiten aus Wien werden da gezeigt, nicht nur für Kurzurlauber eine geniale Fundgrube für Touren durch Wien. Herrlich sind auch die merkwürdigen Buch-Tipps. Alles in allem - echt gelungen".

Martin Schobert am 7. Sep, 22:04

(Merkwürdige) Bücher über Wien

Ich habe meinen MERKWUERDUG.wien Lesestoff aktualisiert. Wenn man bei amazon den Begriff "Wien" eingibt findet man 14.810 Ergebnissen - uff!

Ergebnisse nach Kategorien: Antiquarische Bücher (923) Belletristik (702) Biografien & Erinnerungen (509) Business & Karriere (1.007) Börse & Geld (374) Comics & Mangas (9) Computer & Internet (293) Erotik (34)Fachbücher (6.166) Film, Kunst & Kultur (2.747) Freizeit, Haus & Garten (277) Geschenkbücher (15) Kalender (27) Kinder- & Jugendbücher (961) Kochen & Genießen (119) Krimis & Thriller (111) Lernen & Nachschlagen (2.872) Musiknoten (51) Naturwissenschaften & Technik (1.221) Politik & Geschichte (2.011) Ratgeber (499) Reise & Abenteuer (1.246) Religion & Esoterik (335) Science Fiction, Fantasy & Horror (26) Sport & Fitness (197)

Du Spinnerin!

Die Spinnerin am Kreuz befindet auf dem Wienerberg in Favoriten, auf der stark befahrenen Triesterstrasse. Es ist eine merkwürdige gotische Steinsäule. Sie war wochenlang mit einem Gerüst verdeckt und nun endlich - Gestern wurde sie wieder befreit! Ich erkenne aber keinen Unterschied. Angeblich sind die kleinen Figuren und Schnörkel der Säule nicht mehr original; alles nachgemacht, aus Schutz vor Verwitterung.

Also... vor langer langer Zeit gab es einmal eine Frau, ihr Mann musste in den Kreuzkrieg ziehen. Jeden Tag ging sie auf den höchsten Punkt des Wienerbergs um in den Süden (Richtung Trieste) zu schauen, wann denn ihr man wieder kam…. sie ging dort hin bis sie starb und ihr Mann kam nie... deswegen wurde sie als verrück - also als Spinnerin bezeichnet, aber nachdem sie sehr fromm war, kam es zu diesem Denkmal, oder so ähnlich.... (ich hab diese Sage auch nur geSagt bekommen).

Heute werden als Spinnerin am Kreuz zwei gotische Steinsäulen in Wien und Wiener Neustadt bezeichnet. Beide Säulen wurden nach Entwürfen des Baumeisters Michael Knab gegen Ende des 14. Jahrhunderts errichtet. Vor allem ist die Spinnerin am Kreuz der Name der eben probiert wiederzugebenden Wiener Sage (was man da alles stehet +++ more Info...

Mittwoch, 12. September 2007

Vienna Dance Contest 2007

Der Vienna Dance Contest 2007 ist Österreichs einziges internationales Ballroom-Tanzturnier für gleichgeschlechtliche Tanzpaare!

(Ehrenschutz: Ulrike Lunacek, Abgeordnete zum österreichischen Nationalrat, Sprecherin der Europäischen Grünen Partei, und Doris Bures, Bundesministerin für Frauen, Medien und öffentlichen Dienst.)

Ort: Haus Muskath, Liesinger Platz 3, A-1230 Wien, Österreich
Termin: Samstag, 22. September 2007
Turnierbeginn: ab 10.30 Uhr
Abends Ball: Pink Dance Night ab 20.30 Uhr

Meine Mölker Bastei

moelker Ziemlich absurd, die Besitzverhältnisse dieser - einer der ganz großen Wiener Locations: der Mölker Bastei!

Die Mölker Bastei ist eines der wenigen übergebliebenen Teile der alten Wiener Stadtmauer. Besitzer dieser Attraktion sind die Stadt Wien und der Bund, aber sonderbarer Weise auch das Land Niederösterreich. Diese Tatsache macht aus jeder Renovierung, Instandhaltung oder Haftung ein großes Problem. Zurzeit werden die Bauarbeiten des Wiener Teils abgeschlossen, der einen weiten Teil der Schreyvogelgasse saniert hat. Schön lassen sich nun die Grundstücksgrenzen erkennen, an welchem Punkt die Bauarbeiten stoppten...

Doch die Bastei bringt noch so manche interessante Geschichte. Nicht nur hat Beethoven dort gelebt, man kann das berühmte Dreimäderlhaus besichtigen, es gibt auch den Mölker Steig der über diesen Hügel führt… Der Name kommt übrigens von der Wiener Molkerei die einst dort beheimatet war. Bevor ich wieder zu dem Mölker Steig komme, möchte ich noch kurz die auf der Mölker Bastei angesiedelte Burschenschaft anschwärzen, die gelegentlich in kaiserlichen alt-deutschen Kostümen herum laufen und riesige Deutsche Flaggen aus dem Fester hängen lassen und lauthals sonderbare Hymnen brüllen und laufend die Polizei, wegen Ruhestörung auf den Hals gehetzt bekommen…

Wenn man also von der anderen Seite der Bastei die Stiege des Mölker Steigs herauf steigt, können wachsame Augen eine historische Baulücke sehen. Mit geschickt lässt sich diese auch betreten (die Türe ist leider zu, man muss etwas klettern). Dort befindet sich etwas Müll, Bäume, altes Gemäuer.. man kommt sich vor wie in einer Ruine. Als ich dort vor einiger Jahren das erste mal war, ist mir eingefallen, das ich vor Jahren von einer Diplomarbeit der TU gelesen habe, welche ausgezeichnet wurde und den Namen „Minimal Hotel“ am Mölker Steig hatte… inzwischen ist mir der heute Architekt Dipl.-Ing. Roland Mikolics bekannt, der damals 2002 dieses fantastische Projekt geplant hat.

Mittwoch, 29. August 2007

Sunday Afternoon ganz unten...

In Kooperation mit der Ausstellung Ganz unten im Wien Museum zeigt das Film Casino am Sonntag den 2. September um 13:00 Uhr Günter Wallraffs legendäre Reportage: SUNDAY AFTERNOON

+ Am 18. September um 18.30h wird Günter Wallraff im Wien Museum ein Gespräch mit Thomas Edlinger (FM4) führen.

Paternoster

Schon zu Beginn meines Blogs hätte ich über diese Rarität schreiben sollen; warum nur fällt mir das erst jetzt ein: Wiens Paternoster (!)

paternoster1_klein

Die letzten dieser Art findet man im NIG (Neues Institutsgebäude der Universität Wien); Rathaus (bei Stiege 6), Haus der Industrie, Schwarzenbergplatz 4 (ältester Paternoster Österreichs); Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit, Stubenring; Bundesministerium für Landesverteidigung; Bundesrechenzentrum, Hintere Zollamtsstraße 4.

Sonntag, 26. August 2007

"Ganz unten"

Tolle Ausstellung des Wien Museums "Ganz unten. Die Entdeckung des Elends" um die dunklen, verborgenen Zonen, die Schattenseiten der Großstadt. Und das nicht nur in Wien, sondern auch in Berlin, London, Paris und New York. // Kuratiert von einer Wiener Unterwelt Größe: Marcello La Speranza ***

Nur noch bis Mitte Oktober...
Info: www.wienmuseum.at // + auf oe1: text+audio

Unterirdische Mistkübel (!)

1528g

Die MA 48 betreut über 13.000 Papierkörbe im Wiener Stadtgebiet. Nachdem die herkömmlichen 50 Liter Mistkübel in stark frequentierten Straßen bis zu drei mal täglich gelehrt werden müssen, werden zurzeit "unterirdischen Mistkübel" gebaut, die etwa 600 Liter fassen. Leider sind diese nicht sehr schön, und mit der orangen 48er-Signalfarbe versehen.

Begonnen hat für mich alles, als die 48er plötzlich (vor über einem Jahr) auf einigen Mistkübeln merkwürdige Ascher anmontiert hat. Dieses wunderbare Mistkübelmodell stammt noch dazu von einem meiner Lieblingsarchitekten: "Luigi Blau", und hat glaube ich den Namen "Otto"... naja, wir gewöhnen uns an alles...!

Barfuß Grätzelbelebung

Es gibt einen Barfußweg zur Grätzelbelebung in Wien-Alsergrund: "Erlebnis für die Fußsohlen und bewusste Fortbewegung in der Schwarzspanierstraße und der Garnisongasse" (...) Nur mehr kurze Zeit ;-( schnell noch hinschauen...!

Info: www.bumerang9.at

"Initiative zur Förderung spontaner Natur"

Eine wunderschöne und merkwürdige Initiative ist mir vor paar Tagen bei einem Spaziergang durch das Zentrum von Wien aufgefallen, der mich am Stephansdom vorbei führte: Eine „Initiative zur Förderung spontaner Natur“ in der Stadt!

Am hinteren Seitenteil des Staphansdoms wächst ein ziemlich ausgewachsener Baum regelrecht aus der Domwand heraus; daneben befindet sich eine Hinweisplane der Initiative.

Informationen und andere nette Beispiele mit Fotos lasses sich auf der Homepage: www.natur-wien.at finden.

Sonntag, 29. Juli 2007

Benedikt XVI

pope In 40 Tagen kommt Papst Benedikt XVI nach Wien (7. bis 9. September) das ist einen Eintrag wert.. denn ich verbinde viel Merkwürdiges mit diesem Ereignis. Nicht nur sorgte der bayrische heilige Vater für die beste Schlagzeile der letzten Jahre: "Wir sind Papst!" und verursacht nicht nur Diskussionen zwischen Dogmatikern und Aufgeklärten, sondern auch so manches Schmunzeln. Ich rede nicht von den Gebrauchsgegenständen seines irdischen Lebens, welche man dann und wann auf eBay findet, wie z.B. sein ehemaliges Auto... sondern von seiner angeblichen Eitelkeit. Mode kommt auch aus dem einzigen Land der Welt in dem die Hauptmenüsprache der Bankomaten Latein ist. In Wien arbeitet gerade eine Designer-Nonne an seinem Show-Kostüm. Sie entwickelt gerade alle Ideen; nur der Stoff steht bereits fest - er ist grün und kommt aus Indien.

Montag, 25. Juni 2007

Polizeisender am Stephansdom

Wie ich Gestern in dem merkwürdig wienerischen dok.film "Eine Reise ins innere von Wien", eine preisgekrönte Literaturverfilmung, erfahren habe, ...

Text (c)ORF: „Anhand von neun kurzen Erzählungen von Gerhard Roth skizziert Regisseur Jan Schütte eine Geschichte über Österreich. Ein Film der besonderen Art über Besonderheiten in einer besonderen Stadt.“

...befindet sich auf der Spitze des Wiener Stephansdoms ein Polizeisender, dh. die Hauptfunkantenne für die polizeiliche Kommunikation in Wien. Hab zwar auf die Schnelle keinen Beleg dafür gefunden, aber es klingt arg-merkwürdig und bestätigt meine Gefühle gegenüber diesen beiden Institutionen....!

Donnerstag, 14. Juni 2007

ZORN-UMLEITUNG

Das Alternativprogramm zum KuratorInnengespräch
Montag, 18. Juni 2007, 18:30 Uhr,

ZORN-UMLEITUNG in den Freiraum
Keine Pseudocouch bei Cocktail und Soletti!

Ort
Freiraum im MuseumsQuartier Wien, quartier21/freiraum
Museumsplatz 1, 1070 Wien

Du hast die Wahl

Entweder: VENTILVERANSTALTUNG im Dschungel
  • = Verpuffen deines Zorns im Chill-Out des Open Houses noch bevor das Sommerloch richtig greifen kann !

    Oder: ZORN-UMLEITUNG im FREIRAUM !
    = Ballen der Energien und diese gemeinsam konstruktiv verwerten !

    Freischaffende Darstellende KünstlerInnen fordern:
    1. Beendigung des Kuratoriumsprinzips ! und Einsetzung eines pluralistisch besetztes Gremiums von 5-9 Personen!
    2. Respekt für die Geschichte, Tradition und Arbeitsweise freischaffender darstellender KünstlerInnen!
    3. Basissicherung gewachsener Strukturen (Erhaltung von Proberäumen, Theaterräumen, Büros …)!
    4. Autonom verwaltetes Koproduktionshaus
    5. Protest gegen die Aufkündigung des „Generationenvertrags“ („alle über 50 müssen raus?!“) und Schluß mit der Missachtung von Biografie, Erfahrung, Know-how der mittleren und älteren KünstlerInnen-Generation, ohne die zeitgenössisches freies Kulturschaffen unmöglich wäre!
  • Donnerstag, 7. Juni 2007

    Bestattung Wien feiert Geburtstag!

    1907 - 2007: 100 Jahre Bestattung Wien

    Die Bestattung Wien wurde 1907 als „Gemeinde Wien – Städtische Leichenbestattung“ gegründet. 2007 feiert die größte Bestattung Österreichs und eine der größten Europas ihren 100. Geburtstag.

    Auch wenn die Bestattung Wien sehr oft mit Trauer und Leid befasst ist: Ein Jubiläum wie dieses darf man feiern. Mehr zu Events und Aktivitäten anlässlich des runden Geburtstags sowie einen Rückblick auf die ersten 100 Jahre des Unternehmens finden Sie in diesem Web-Menüpunkt.

    Text (c) // Web: www.bestattungwien.at

    Montag, 28. Mai 2007

    Museum auf Abruf

    Anscheinende leistet sich das offizielle Wien ein weiteres Museum. Ziemlich merkwürdig – gibt es nicht bereits zu viele Flächen? Trotzdem schaut das neue (Eröffnung am 28. Juni, mit einem russischen Filmabend) MUSA - "Museum auf Abruf" ganz interessant aus.. die Räumlichkeiten, das Image und das Thema scheinen in dieser Form Bestand haben zu können.

    MUSA - "Museum auf Abruf"
    Magistratsabteilung 7 - Kultur
    Friedrich-Schmidt-Platz 5
    1082 Wien

    //

    FORTSETZUNG 15. Juni, 13:09

    Habe gerade die Baustelle besichtigt... (die Türen sind nicht zu, nur schwer zu öffnen). Die Eröffnungsausstellung scheint sehr gemischt zu sein, kein wirkliches Thema erkennbar... aber es sind einige Arbeiten der österreichischen Documenta Künstler zu sehen. ps: der Raum selbst is auch schön ;-)

    Freitag, 25. Mai 2007

    unbekanntes wien...

    ...ist eine plattform für alle wiener und wienliebhaber, die schon immer ein bißchen "mehr" über diese stadt wissen wollten.

    sie werden wien neu kennenlernen, altbekanntes durch einen neuen blickwinkel betrachten und skurrilitäten wiens neu entdecken.

    Web: unbekannteswien.at

    Donnerstag, 17. Mai 2007

    Galanacht der Sendung ohne Namen

    Im Gartenbaukino wird der Kultsendung noch einmal Tribut gezollt. Im Rahmen der Galanacht ohne Namen werden am 24. Mai neun ausgewählte Sendungen auf der großen Leinwand gezeigt.

    Sie sorgte vom ersten Moment an für einhellige Begeisterung. Sogar Falter und Krone waren sich einig: Die Sendung ohne Namen ist großartig. Am 26. April wurde die SON nach 114 Folgen in Pension geschickt. Deshalb veranstalten der ORF und das Gartenbaukino gemeinsam den Galaabend ohne Namen, wo wir noch einmal neun handverlesene Folgen zu sehen bekommen. Die große Leinwand sorgt für ein völlig neues SON-Erlebnis. Die liebevollen Details kommen noch mehr zu Geltung. Die weniger liebevollen auch.

    Beginn der Veranstaltung ist 21 Uhr. Die SONs werden in Dreierblocks gespielt. Dazwischen sorgt launige Musik und die gut aufgelegte Gastronomie im Gartenbaukino (philiale) für anständige Spasskultur.
    Auch die Erfinder der SON David Schalko und Fred Schreiber werden anwesend sein, um die eine oder andere Anekdote zu erzählen oder um einfach die am häufigsten gestellte Frage noch ein letztes Mal zu beantworten: "Wie macht Ihr das eigentlich mit dem Archiv?"

    Desweiteren wird das neue Live-Format "Willkommen Österreich" vorgestellt, das ab 31. Mai jeden Donnerstag am Sendeplatz der SON (=22.30 Uhr) laufen wird.

    Achja: Noch eine gute Nachricht: Der Eintritt ist GRATIS!!!
    Juhu! Sagt es allen weiter.

    (Text aus Email)

    WEB: www.sendungohnenamen.at

    Montag, 14. Mai 2007

    Neue Grenze, neue Standln....

    Natürlich steht in dem tollen online magazin Der Naschmarkt schon alles was ich berichten wollte... 1. Die Grenze zw. dem 4. und 6. Bez wird neu gezogen und 2. am Naschmarkt wirds immer gastronomischer...!

    Text von Friedrich Christian Maschner (im Gespräch mit BV Renate Kaufmann):
    --

    DAS INTERVIEW
    Ich bin für meine Mariahilfer immer erreichbar!

    Mitte Jänner hatte ich Gelegenheit, einige für den Naschmarkt und meine journalistische Neugier wichtige Fragen an Renate Kaufmann, Bezirksvorsteherin des 6. Bezirks, zu stellen. Meine erste Frage betraf die Verlegung der Bezirksgrenze zwischen dem 4. und 6. Bezirk – so etwas passiert in Wien nicht alle Tage!
    Frau Kaufmann bestätigte mir positive Gespräche mit der Bezirksvertretung des 4. Bezirks und ist guter Dinge, dieses Projekt relativ kurzfristig umzusetzen. Derzeit verläuft die Bezirksgrenze fast mitten durch den Naschmarkt – etwa zwei Drittel gehören zum 6. Bezirk, ein Drittel zum 4. Bezirk. Allein das Einsparungspotential, keine parallelen Zuständigkeiten, kein doppeltes Budget, etc. würde dieses Ansinnen rechtfertigen, zusätzlich könnte endlich eine einheitliche Regelung der Kurzparkzonen umgesetzt werden. Seit einigen Wochen höre ich von vielen Seiten das Gerücht, dass auf den Schrägparkplatzflächen gegenüber dem Café Drechsler neue Stände gebaut werden sollen. Frau Kaufmann bestätigte mir, dass es eine Genehmigung der MA 59 zum Bau gibt und dort drei neue Gastronomiebetriebe entstehen sollen. Auf diesen Flächen waren vor Jahrzehnten auch Marktstände, die niedergebrannt sind und nicht mehr aufgebaut wurden. „Der Naschmarkt“ hat schon nähere Informationen: Es wird ein Bio-Restaurant von Eli Kaikov entstehen (eventuell mit Gassenverkauf), ebenfalls kein Unbekannter – Akan Keskin – (Landesgremialobmann der WKO – Der Markthandel) wird uns wieder mit einem Gastronomiebetrieb erfreuen, mit ausgiebigem Frühstücksangebot und internationaler Küche, sowie ein Betrieb der Ege HandelsgesmbH, der sich auf Pasta und Mediterranes spezialisieren wird.

    Die Stände werden sich harmonisch ins Naschmarktbild einfügen, eine dementsprechende Verordnung muss eingehalten werden, derzeit laufen die Bauverhandlungen – voraussichtliche Fertigstellungstermine zwischen April und Mai 2007. Ein Thema war auch die unbefriedigende Toilettensituation am Naschmarkt . Die Gebäude, teilweise Baujahr 1917, gehören zum Marktgebiet (MA 59), die Toilettenanlagen werden von der MA 48 betrieben, die Reinigung und das Personal ist an eine Privatfirma vergeben. Die Schließung der U-Bahn-Toilette Kettenbrückengasse wurde aus Sicherheitsgründen (Blut, Spritzen, etc.) vom 4. Bezirk veranlasst.

    Kurzfristig wird sich hier nichts ändern, aber aufgrund der wirklich hohen Kosten für den Bezirk ist die Bezirksvertretung für neue Möglichkeiten offen, und ich denke, hier wird „Der Naschmarkt“ mit neuen Ideen unterstützen. Am Gelände des Flohmarktes werden im Frühjahr einige Bäume gepflanzt als Verlängerung der Baumreihe des Naschmarktes. Somit wird auch das Erscheinungsbild des Flohmarktes (und wochentags das triste des großen Parkplatzes) verbessert und freundlicher gestaltet.

    Frau Kaufmann versprach, uns regelmäßig mit Informationen über neue Entwicklungen am und um den Naschmarkt zu versorgen. Frau Kaufmann gab mir nach unserem Gespräch einen Kugelschreiber mit, auf dem „BV Renate Kaufmann – Handy: 0664 993 45 45“ steht, und betonte, wie sie auch unlängst in Radio Wien erklärte, immer für „Ihre Mariahilfer“ da und unter dieser Handynummer fast immer erreichbar zu sein – ich finde, das ist gelebte Bürgernähe!

    Mit Freude stellte ich fest, dass im Vorraum der Bezirksvorstehung unsere Zeitung aufliegt, und an der Wand der Bezirksvorstehung entdeckte ich eine Chronik, die erläutert, dass es im „Gumpendorf“ Weinbau und Fischerei gegeben habe. Heute kaufen wir am Naschmarkt Wein aus aller Welt und die besten Fische und freuen uns über die Vielfalt dieses einmaligen Marktes, mitten in Wien.

    F.C.M.

    Samstag, 5. Mai 2007

    Alles wird schön!

    SOHO IN OTTAKRING 07 widmet sich einer Zwischenphase von Abbruch und Aufbau. Es sollte eher heissen: Wird alles schön? Zu meinem übergroßen bedauern, musste ich gestern auf dem weg zum Ragnarhof (in dem die neue Ausgabe des Baggers präsentiert wurde) feststellen, das das allseits geliebte ehemalige Kaufhaus OSEI verschwunden ist, und nur mehr ein gigantischer unbebauter Fleck brach liegt... dachte eigentlich es wäre denkmalgeschützt. Tja, goto: SOHO IN OTTAKRING // 19. 5. bis 2. 6. 2007, DI-SO17-21 Uhr (& Tipp: art in migration - SOHO magazin)

    +++ Schön merkwürdig könnte das Stück: "My Fair Boy oder schen redn" von Theater in progress, am Brunnenmarkt.. werden. Details: web bzw. unter hary.at/soho.htm; u.a. nachdem die Konzeption von der Architektin des Brunnenmarktes Brigitta Maczek-Mateovics stammt...

    Donnerstag, 3. Mai 2007

    Liliputbahn

    Am Tag der Arbeit herrscht im Roten Wien teilweise so etwas wie Anarchie... da wird sogar unsere schöne alte (über 75 Jahre) Liliputbahn im Wiener Prater überfallen - wie jedes Jahr am 1. Mai !!! Kinder, Besoffene und merkwürdige andere Menschen versammeln sich im Wald (teilweise als Piraten verkleidet) und übernehmen die Macht über die Bahn. Die "lustigste" Gruppe hat sich gleich in youtube verewigt:



    Liliputbahn im Prater GmbH
    Prater 99 A-1020 Wien
    Telefon: +43 1 7268236

    MERKWUERDIG.wien

    ... dokumentiert Merkwürdiges in Wien. Alles - nur keine Menschen, das würde den Rahmen sprengen!

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    Viele Häuser in der Stadt sind älter, als sie aussehen...
    gad - 1. Sep, 22:38
    Wie wunderbar wären solche...
    ...kämen sie ein, zwei Tage vorher :( Vor einigen...
    Shango - 20. Mär, 21:06
    Tag der Bezirksmuseen
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    gad - 18. Mär, 19:24

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    Alexander Glück, Marcello LaSperanza, Peter Ryborz
    Unter Wien




    Berndt Anwander, Thomas Reinagl
    Unterirdisches Wien


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    Christof Bieberger, Alexandra Gruber, Gabriele Hasmann
    Spuk in Wien. Von verborgenen Geistern und Spuren ins Jenseits



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    Barbara Büchner
    Die toten Weiber von Wien.




    Verena Fabris, Gabi Horak, Beate Soltesz
    Wien lesbisch. Die Stadtverführerin


    Robert Bouchal, Peter Beck
    Kraftorte in Wien

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